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Diskussionsseite
Informationen gesucht:
1) Nanotechnologie in Baustoffen
- allgemein
- Nanosilber
2) gesundheitliche Unbedenklichkeit von PE Folien?
3) Gesundheitliche Risiken Mineral-und Steinwolle?
4) Weichmacher in Baustoffen/Fußböden
5) Konservierungsmittel Isothiazolon in Farben, Biozide in Fassadenfarben
6) "Strahlungsoptimierte" Elektroheizungen?
7) gesundheitlich optimierte Lüftungsanlagen
8) MCS verträgliche Holzoberflächen (Öle, Lacke)
9) Bedeutung von Licht und Farbe für die Gesundheit
10) Verzicht auf chemischen Holzschutz
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1 Nanotechnologie in Baustoffen:
siehe Seite "Diskussion zu Nanotechnik"
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2 Informationen zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit von PE Baufolien/ Estrichfolien
PE (Polyethylen) gilt grundsätzlich als physiologisch unbedenklich (siehe auch: "Ökologisches Baustofflexikon"). Dies führte in der Vergangenheit bei vielen Bauberatungen zum Schluss, als PE Folien deklarierte Produkte ebenfalls als grundsätzlich "unbedenklich" einzustufen, für gewisse Einsatzzwecke sogar zu empfehlen.
Diskussionsbedarf ergab sich, als SHS bei MCS Betroffenen Reaktionen (beim Austesten der Baumaterialien insgesamt) auf PE Folien feststellen mußte - die darauffolgenden Recherchen brachten auch durch die teils sehr schroffe Reaktion der Lieferanten ans Tageslicht, daß die größtenteils (?) am Markt befindlichen Produkten- bei den Bau/Estrichfolie PE:
- diese defacto immer Flammschutzmittel (Deklaration um welche es sich handelt nicht erhältlich!) enthalten
- es sich bei den im Handel befindlichen Produkten durchwegs um Produkte aus nichttypenreine Granulaten handelt (kein reines PE)
- sehr hohe Recycleanteile eine Deklaration/Emissionsbewertung ohnedies nahezu unmöglich machen
- und die Hersteller von Baufolien nach Aussage namhafter Händler nahezu alle in Ländern wir Korea, China, Litauen ansässig sind - von dort ohnedies kaum inhaltsrelevante Informationen erhältlich sind.
Daraus abgeleitet ergibt sich auch eine (!) Begründung, warum auch Hersteller von "Kombiprodukten" (z.B. PE ummantelte Kaltbitumenbahnen) Volldeklarationen und Emissionszeugnisse in der Vergangenheit vielfach verweigert haben.
Unsere diesbezügliche aktuelle Empfehlung, Emissionen unsererseits überprüft: Knauf Katja (wie bei allen SHS-Produktempfehlungen: bei MCS unbedingt individueller Verträglichkeitstest erforderlich!)
Wir bitten Bauherren, Baubiologen, Architekten, Verarbeiter und Hersteller um die Benennung weiterer schadstoffgeprüfter, deklarierter Produkte - die wir mit gutem Gewissen "empfehlen" können.
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3 Informationen zu gesundheitlichen Risiken von Mineral- und Steinwolle
Nach wie vor werden Fragen der "Fasern", der Bindemittel nicht nur in Kreisen der Baubiologie aber auch Fachinstituten (z.B. natureplus) sehr kritisch diskutiert - die "fehlende" Informationspolitik mancher Hersteller hilft uns wenig bei der Suche nach Möglichkeiten, auch in Gebäuden mit erhöhten präventiven Ansprüchen im Hinblick auf
Ausschluss aller auch nur möglichen bekannten Gesundheitsrisiken - diese Produkte einzusetzen.
Im Übrigen verweigern auch die Zellulosehersteller seit Jahren umfassende Prüfberichte und Nachweise, welche für eine Freigabe erforderlich wären.
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Informationen zu gesundheitlichen Risiken von Einblasdämmstoffen/ Zellulose
Auch hier wird nach wie vor heftig diskutiert, ob es eine gesundheitliche Relevanz der Fasern und Brandschutzmittel (z.B. ab Seite 39/ Bericht natureplus) , sowie eventuelle Emissionen (Ökotest Dämmstoffvergleich September 2009 - Hexanal etc) aus diesen Produkten gibt. Emissionsprüfberichte wurden uns bis heute von den Herstellern verweigert.
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4 Weichmacher in Baustoffen/ Fußböden:
Zu den bisher verendeten Weichmachern in Kunststoffböden werden neuerdings auch
Alternativen auf "ökologischer" Basis angeboten -
SHS sucht Referenzen zur Strapazfähigkeit solcher Produkte und Infos über praktische Erfahrungen (u.a. Gerüche)
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5 Konservierungsmittel Isothiazolon in Farben, Biozide in Fassadenfarben
Gibt es nichtallergene, gesundheitsverträgliche Konservierungsmittel für Dispersionsfarben, Lacke die für den "Gesundheitsbau" empfohlen werden können?
Auch zahlreiche "Blaue Engel Produkte" enthalten diese nachgewiesen allergen wirkenden Stoffe - Alternativen sind offensichtlich noch nicht in Sicht?
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6 Informationen zu "strahlungsoptimierten" (?) Elektroheizungen
Vor allem für manche Allergiker kommen staub- und "verbrennungsgas"intensive Heizsysteme nicht in Frage.
Als Alternative in diesen Fällen bevorzugt:
Fernwärme und Wärmepumpen
diese sind (unter anderem bei manchen Haussanierungen) technisch leider nicht immer einsetzbar – vor allem Luftwärmepumpen sind (je nach Aufstellungsmöglichkeiten) dazu nicht immer gerade absolut geräuschlos.
In manchen Fällen wären daher (da wir vor allem die gesundheitlichen Aspekte im Fokus haben, unabhängig von „ökologischen Diskussionen – CO2 Bedarf etc) für diese Betroffenen auch Elektroheizungen - da lokal emissionsarm - grundsätzlich optimale Lösungen.
Bei Elektroheizungen steht allerdings stets die Frage der elektromagnetischen Belastungen zur Diskussion – gerade viele Chemikaliensensitive (MCS) leiden gleichzeitig unter besonderer Sensitivität gegenüber „Elektrosmog“. (EHS)
Wir würden uns daher freuen,
wenn Sie uns wissenschaftliche Stellungnahmen zu dieser Frage "elektromagnetische Belastungen durch Elektroheizungen" zur Verfügung stellen
bzw. wenn Sie uns „strahlenärmste“ Systeme (optimal namentlich besonders empfehlenswerte Produkte) mit möglichst umfassenden Aussagen/Nachweisen (möglichst nicht Aussagen der Hersteller, sondern externe Untersuchungen dazu) bezüglich „Abstrahlungsarmut“ belastender Wellen/Felder
benennen könnten, die wir konkret in unseren Beratungen dann nach entsprechender Prüfung dieser Aussagen „empfehlen“ können.
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7 Informationen zu gesundheitlich optimierten Lüftungsanlagen
Auch hier suchen wir Diskussionsbeiträge und daneben optimale Produkte (sowohl für zentrale, als auch dezentrale Lüftungsanlagen) mit nachgewiesenen Vorzügen in den nachfolgenden Bereichen:
- Hygieneeigenschaften – Klassifizierung
- Schalleigenschaften
- Energiebedarf/Energieeffizienz
- Elektromagnetische Belastungen
- Wärmerückgewinnung / ja/nein
- Materialinfos (Emissionen/ Weichmacher/Flammschutzmittel/Nanotechnologie)
- Filter – allgemeine und für Allergiker,
- Wartungsfreundlichkeit .
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8 Informationen zu MCS verträglichen emissionsgeprüften Holzoberflächen (Öle, Lacke)
Nahezu alle sogenannten "Naturprodukthersteller" in diesem Segment verweigern bis heute umfassende Emissionsprüfberichte, die uns eine Empfehlung für MCS Kranke, Schwerstallergiker ermöglichen. Sicherheitsdatenblätter alleine und nur selbsterstellte, unkontrollierte Inhaltsdeklarationen ermöglichen uns keine "Empfehlung".
Probleme gibt es vor allem nach wie vor - auch bei schadstoffgeprüften Parkettböden - mit der Benennung ebenfalls emissionsgeprüfter systemkonfromer Pflege/und Reinigungsmittel.
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9 Bedeutung von Licht und Farbe für die Gesundheit
Licht und Farbe haben einen sehr hohen Einfluss auf das Wohlbefinden - dieser Aspekt wird bei der Produktauswahl in den meisten Fällen noch vernachlässigt, während vordergründig meist Energieeffizienz/ Kosten kaufentscheidend sind.
Moderne Beleuchtungskonzepte führender Hersteller befassen sich zwischenzeitlich aber bereits intensiv mit diesem Aspekt. (link Beispiel1 Leuchtmittel link: Beispiel 2 Tageslichtkonzepte)
Höhere Leistungseffizienz im Büro, Lernfähigkeit in der Schule und besserer Schlaf, aber auch besondere Vorteile beispielsweise bei der Pflege von Demenzkranken (link: Studie) können durch optimierte Beleuchtungskonzepte erreicht werden.
Ebenso ergaben Studien der Universitätsklinik St. Leonhard, Graz die enormen Auswirkungen von Farbgestaltungen auf die Psyche - (link Bericht) und damit das Wohlbefinden.
SHS bemüht sich, Vor-und Nachteile unterschiedlicher Konzepte zu sammeln um hier eine "neutrale" Beratung anbieten zu können.(link Fragenkatalog)
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10 Verzicht auf chemischen Holzschutz
Überarbeitung der DIN 688001 Holzschutznorm Oktober 2011
Verbot des Einsatzes von chemischen Holzschutzmitteln in Innenräumen
Nach wie vor zählen aber beispielsweise die Innenseiten von Fenstern nicht zum "Innenraum" - dafür angebotene Oberflächen enthalten noch immer sehr oft toxische bzw. allergenisierende Inhaltsstoffe.
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Grundsätzlich:
Wir freuen uns über jegliche Kommentare, Korrekturen zu Aussagen in unseren Diskussionsbeiträgen, die natürlich keinerlei Anspruch auf "Fehlerfreiheit" erheben, sondern eine Zusammenfassung derzeit SHS - vorliegender Informationen darstellen.
Angesichts der besonders gesundheitssensitiven SHS Arbeitsausrichtung (vor allem Beratung von Allergikern und MCS Betroffenen) sind viele dieser Beiträge - stets mit der Priorität der Prävention im Sinne der diesbezüglich Betroffenen bei wissenschaftlich derzeit noch strittigen Themen auch nur aus der Sicht dieser "Prävention" zu bewerten.
Vor allem Hersteller laden wir herzlich ein, uns entsprechende positive Informationen zu Ihren Produkten und auch "wohngesunde" Materialien grundsätzlich zu präsentieren, sofern entsprechende glaubwürdige Nachweise der besonderen "Verträglichkeit" vorliegen. (Zusendungen bitte nur in digitaler Form, keine Prospekte, Zeugnisse mit der Post zusenden; uns interessieren auch weniger Gütezeichen, Zertifikate sondern vielmehr die eigentlichen Prüf-/Messberichte, die zur Verleihung von solchen Zeichen geführt haben).
